14.01.2019 19:04
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Milchmarkt
Milchproduktion weiter rückläufig
Auch im November entwickeln sich die Milcheinlieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufig. Das Minus beträgt -2.3 Prozent. Der Trend der tieferen Anlieferungen wird gemäss den Prognosen von dbmilch und BO Butter anhalten.

Der trockene und heisse Sommer wirkt sich nun immer wie deutlicher auf die Milchproduktion aus. Im August (-0.9 Prozent) hat sich eine Trendumkehr eingestellt. Erstmals seit Mai 2017 wurde weniger angeliefert als im Vorjahreszeitraum.

Im September (-1.5%) und Oktober (-0.4 Prozent) hat sich die negative Entwicklung fortgesetzt. Im November 2018 hat sich das Minus nun deutlich erhöht. Gemäss der Monatsstatistik von der Treuhand TSM wurden 264'633 Tonnen Milch produziert, 6'267 Tonnen oder 2.3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im November 2016 waren die Einlieferungen mit 257'318 Tonnen noch deutlich tiefer als 2017 und 2018.

Die kumulierte Milchproduktion der ersten elf Monate 2018 ist aber im Vergleich zur Vorjahresperiode immer noch höher. Insgesamt wurden bei 3'144’465 Tonnen Milch eingeliefert. Das sind 1 Prozent oder 31’544 Tonnen mehr als 2017. 

In den kommenden Monaten dürfte der Trend der tieferen Einlieferungen anhalten und sich gar noch verstärken. Für Dezember prognostiziert dbmilch einem Rückgang der Milchproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat um 2.5 Prozent. Für Januar 2019 weist der Produktionstrend von BO Butter ebenfalls auf eine abnehmende Erzeugung hin.

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