28.11.2019 08:43
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Eier
Importe trotz Marktsättigung
Im Oktober wurden 1,4 Prozent mehr Schaleneier importiert als in der gleichen Periode des Vorjahres. Und das, obwohl eine regionale Marktsättigung von Eiern spürbar ist.

In der Ostschweiz werden aufgrund der regionalen Marktsättigung bewilligte Projekte erst später gebaut oder gar nicht realisiert, schreibt die Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten, Gallo Suisse, in einer Mitteilung. Ansonsten habe sich der Absatz nach den Herbstferien wieder etwas verbessert und die höhere Produktion scheint vom Markt absorbiert zu werden.

Einzig die Nachfrage nach grossen Eier können die zum Teil noch jungen Herden noch nicht vollumfänglich befriedigen. Überraschenderweise stieg gemäss Gallo Suisse der Absatz von Bodenhaltungseier bei diversen Detailhändlern um mehrere Prozent.

Bei Bio-Eiern seien hohe Mengen verfügbar, es bleibe abzuwarten, ob die Nachfrage bis an Weihnachten gedeckt werden könne. Der Verband erwartet ein reges Weihnachtsgeschäft.

Der Absatz bei Schweizer Eiprodukten und Traiteur-Eiern wächst weiter. Rohwaren für Schweizer Produkte sind genügend dank einer guten Planung des Handels und mehr Produzenten, die ihre Legehennen länger halten, verfügbar, schreibt Gallo Suisse. Hennen können heute bei gutem Management bis 85 Wochen mit einer konstanten Schalenstabilität Eier legen. Die längere Legedauer verbessert die Verfügbarkeit der Rohware, erschwert aber die Planung der Aufzuchtorganisationen.

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