28.03.2014 15:27
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Zucker
Gutes Jahr mit neuem Namen versüsst
Die Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG (ZAF) zeigt an der Generalversammlung mit dem Geschäftsjahr zufrieden. Dank guter Nachfrage wurde über 280‘000 Tonnen Zucker verkauft. Die Zuckerproduktion indes fiel geringer aus. Die Namensänderung zu Schweizer Zucker AG wurde genehmigt.

Die miese Witterung des Frühlings 2013 wirkte sich auf die Rübenernte aus. Die Zuckergehalte fielen eher niedrig aus. Die Zuckermenge belief sich im vergangenen Jahr auf 260‘000 Tonnen. Angeliefert wurden insgesamt 1,7 Mio. Tonnen Rüben, davon wurden 845‘000 Tonnen in Aarberg BE und 853‘000 Tonnen in Frauenfeld TG verarbeitet, schreibt die ZAF am Freitag in einem Communiqué. Aufgrund der tieferen Zuckergehalte musste beim Eindicken des Zuckersafts mehr Energie und Hilfsstoffe eingesetzt werden.

Die Nachfrage nach Schweizer Zucker ist aber unvermindert gut. Die ZAF konnte 284‘000 Tonnen davon verkaufen. „Die ZAF erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Gesamtertrag von über 270 Mio. Franken. Der Waren- und Materialaufwand belief sich auf 197 Mio. Franken, darin sind 130 Mio. Franken für die Rüben enthalten“, heisst es im Communiqué. Dank des guten Ergebnisses wurden Rückstellungen in der Höhe von 5 Mio. Fr. getätigt. Der Gewinn beläuft sich auf 2,8 Mio. Fr.

Künftig wird das Unternehmen, wie bereits Anfangs März kommuniziert, auf dem Markt unter dem neuen Namen Schweizer Zucker AG auftreten. Damit sollen Produkt und Position stärker mit den Werten der Schweiz und der Landwirtschaft in Verbindung gebracht werden. Dazu war aber noch eine Statutenänderung vonnöten. Die Generalversammlung hat dieser mit „überwiegendem“ Mehr zugestimmt, schreibt das Unternehmen. Auf die Produktionsstandorte habe die Namensänderung keine Auswirkungen, versichert die ZAF.

2013 war auch das Jahr der Jubiläen. So wurden in Aarberg für die Festivitäten „100 Jahre Schweizer Zucker“ und in Frauenfeld „50 Jahre Zuckerfabrik Frauenfeld“ verschieden Aktivitäten begangen. An beiden Standorten wurden jeweils über 15‘000 Besucher registriert.

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