13.09.2019 18:00
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Milchmarkt
Deutlich weniger Milch angeliefert
Im Juli ist die Milchproduktion in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gesunken. Im Juni waren die Einlieferungen erstmals seit Monaten wieder gestiegen.

Die Statistik der TSM zeigt damit wieder das gleiche Bild wie in den Monaten nach August 2018: eine sinkende Milchproduktion.

Das grösste Minus in diesem Jahr zeigte sich im Januar. Die Produktion sank damals um 5 Prozent. Im Februar ging die Einlieferung um 3.8 Prozent. Im März (-1,2%) und im April (-1.8%) schwächte sich das Minus ab. Im Mai schliesslich lag die Produktion (-0,2%) nur noch geringfügig unter dem Vorjahreswert. Und im Juni (+0,6%) stiegen die Einlieferungen erstmals seit Monaten wieder.

Doch das Plus hielt nur einen Monat. Im Juli ist die Einlieferung wieder gesunken. Es wurden 260'730 Tonnen Milch produziert, 7051 Tonnen oder 2.6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Prognose von dbmilch.ch ging von einem geringeren Minus (-1,2%) aus. Im Juli 2017 wurden 264'699 Tonnen produziert, 3969 Tonnen oder 1.5 Prozent mehr als 2019.

Die kumulierte Produktion der ersten sieben Monate von 2019 beträgt 2'037’491 Tonnen. Das sind 2.0 Prozent oder 40'894 Tonnen weniger als in der Vorjahresperiode.

Für August 2019 weist die Prognose von dbmilch.ch wieder mit eine steigende Milchproduktion hin. Die Einlieferungen soll um 0.6 Prozent über dem Vorjahreswert zu liegen kommen. Der Produktionstrend von BO Butter für den August 2019 weist auf eine gleichbleibende Erzeugung hin.

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