28.09.2020 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - aiz
EU
Butterpreise tendieren wieder nach oben
Die EU-Notierungen für Standard-Milchprodukte haben sich nach dem deutlichen Rückgang im Zuge der COVID-19-Pandemie in den vergangenen Wochen weiter gefestigt und liegen jetzt knapp unter dem Vorjahresniveau. Dies geht aus den jüngsten Zahlen der Milchmarkt-Beobachtungsstelle der EU-Kommission hervor.

Den Angaben der Kommission zufolge, lag die Notierung für Butter am 20. September im EU-Mittel bei 350 Euro/100 kg (378 Sfr.). Gegenüber dem Schnitt der letzten vier Wochen ergab sich ein Plus von 1,8%, die Vorjahreslinie wurde noch um 4% unterschritten. Bei Butter haben die Preise Mitte Mai 2020 mit 281 Euro (303 Sfr.) den tiefsten Wert des Jahres verzeichnet, seither tendieren sie wieder kontinuierlich nach oben.

Notierungen für Magermilchpulver pendeln sich ein

Magermilchpulver notierte am 20. September bei 214 Euro/100 kg (231 Sfr.). Gegenüber dem Schnitt der letzten vier Wochen ergab sich ein leichtes Plus von 0,5%, das Vorjahresniveau wird um 2% verfehlt. Die Magermilchpulver-Kurse waren im Zuge der Corona-Krise am stärksten abgestürzt. Mitte April wurde mit 191 Euro (206 Sfr.) der bisherige Tiefstwert des Jahres erreicht. Seit Ende Mai liegen die Preise wieder deutlich über 200 Euro (216 Sfr.).

Die EU-Notierung für Vollmilchpulver lag Anfang dieser Woche im Mittel bei 273 Euro/100 kg (294 Sfr.) und damit um 0,6% unter dem Vierwochen-Schnitt. Die Vorjahreslinie wird derzeit noch um 7% unterschritten. Bei Vollmilchpulver hatte die negative Preistendenz bis Ende April angehalten, im Mai tendierten die Kurse mit Unterbrechungen wieder nach oben, und seit Juni liegen sie stabil über 270 Euro (291 Sfr.).

Cheddar-Käse: Notierungen stabil auf Vorjahresniveau

Die Notierung für Cheddar-Käse lag am 20. September bei 298 Euro/100 kg (322 Sfr.). Die Preise für dieses Produkt tendieren in der EU seit Jahresbeginn sehr stabil und bewegen sich um die 300 Euro/100 kg (324 Sfr.) beziehungsweise seit Anfang August knapp darunter. Der Durchschnitt der letzten vier Wochen wird derzeit um 0,7% überschritten und die Vorjahreslinie um 1% übertroffen.

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