25.09.2018 19:47
Quelle: schweizerbauer.ch - Adrian Haldimann
Zuchtstiermarkt Bulle 2018
Wuchtige Champions in Bulle
Am 119. Zuchtstiermarkt Bulle wurden im Ring über 160 Stiere der Rassen Simmental, Swiss Fleckvieh, Red Holstein und Holstein klassiert. Bruno Charrière (HO), Nicolas Uldry (RH), Beat Hänni und Rolf Dummermuth (SI & SF) amteten als Preisrichter. --> mit Rangliste und Bildergallerie

162 Stiere traten im Espace Gruyère den Exterieurwettkampf gegeneinander an. Bei Holstein siegte am Schluss kein geringerer als der letztjährige Champion und Brewmaster-Sohn Les Ponts Elvis. Als Jungstier gewann er im vergangenen Jahr für seinen Besitzer Claude Dumas aus Vaulruz FR und heuer für Jimmy & Cédric Perroud aus Echallens FR. Heute Abend wird sich zeigen, ob er sich erneut bei der SMS-Publikumswahl zum Suprême Champion durchsetzen kann.

Irene-Grosssohn siegt

Bei Red Holstein konnte sich der bald 2,5-jährige Schrago Apoll Aaron im Besitz der BG Bertschy & Egger aus Guschelmuth FR die Krone aufsetzen. Seine Grossmutter ist keine geringere Zuchtkönigin als Suard-Red Jordan Irene.

Bewährte SF- und SI-Stiere

Über sämtliche Alterskategorien bei Swiss Fleckvieh stammte ein bedeutender Anteil der Stiere aus der Zucht von Bruno Beyeler aus Plaffeien. Beyeler züchtete auch den Champion Ringgeler's Benny Miguel, der im Besitz von Daniel und Géraldine Aeschlimann aus Barberêche FR ist. Bei Simmental konnte Gottfried Burri aus Giffers FR feiern. Sein bald dreijähriger Stier und Fernando-Sohn Dylan präsentierte sich im Ring mayestätisch und gewann den Championtitel. Gezüchtet wurde Dylan von der GG Daniel & Liselotte Blum aus Konolfingen BE. 

Handel schon vor dem Markt

Die Palette an hochwertigem Zuchtmaterial in Form von Stieren war in diesem Jahr mit rund 150 verschiedenen Vätern besonders breit. Bertrand Droux, Geschäftsführer des Zuchtstiermarktes Bulle, schätzt die Vielfalt an Stieren und ist überzeugt, dass jeder Züchter den passenden Stier finden kann. Bei den Rassen Red Holstein und Holstein sei der Zuchtstiermarkt Bulle nach wie vor die Messlatte. «Der Zuchtstiermarkt soll den Verkauf der Stiere vereinfachen – es soll eine Verkaufsplattform sein,» erklärt Droux. Demnach betraten einige im Katalog aufgeführte Stiere erst gar nicht das Espace Gruyère, weil diese schon vorher einen Käufer fanden, bestätigt er.

Weitere Informationen zum Zuchtstiermarkt Bulle folgen am Samstag in der Printausgabe des "Schweizer Bauer"

 

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